Ping Dienste optimal nutzen…

…und durch Ping Dienste kostenlosen Traffic erhalten und dabei noch Arbeit sparen.

Einer der Gründe warum ich WordPress empfehle und sehr häufig einsetze, ist die Akzeptanz der Suchmaschinen gegenüber Blogs im Allgemeinen und WordPress im Besonderen. WordPress-Blogs werden von Suchmaschinen sehr schnell in ihre Indizes aufgenommen und neue Artikel erreichen wegen ihrer Aktualität hohe Positionen in den Suchergebnissen.

Ein Grund dafür ist die Möglichkeit ein „Ping“ zu senden. Das klingt ein bisschen wie U-Boot fahren und ich vermute, der Begriff wurde dem Jargon der Echolot-Technik entlehnt. Wenn man in WordPress einen neuen Artikel geschrieben und veröffentlicht hat, dann sendet WordPress ein kurzes Signal an den Ping-Dienst „Ping-O-Matic“, welcher dann eine kurze Vorschau nebst einem Link zum Artikel in den eigenen Index übernimmt.

Suchmaschinen überwachen diese Ping Dienste ständig auf  „frischen“ Content!

Suchmaschinen überwachen diese Ping-Dienste ständig auf neuen, „frischen“ Content und so schicken diese schon kurze Zeit nach dem Ping ihre Crawler los, um den Artikel zu indizieren.

Wie oben erwähnt „pingt“ WordPress den Dienst „Ping-O-Matic automatisch an. Dazu wird Die XML-RPC Schnittstelle genutzt (Extensible Markup Language Remote Procedure Call). Gleich nach der Installation von WordPress findet man unter Einstellungen/Schreiben in der Rubrik Update Service den oder die Ping Dienste:

http://rpc.pingomatic.com/

„Ping-O-Matic“ ist aber nicht der einzige Ping Dienst und da es sich hierbei immerhin auch um einen Backlink handelt, macht es Sinn ein paar mehr Ping Dienste „an zu pingen“.

Nun kann man die Liste in WordPress einfach um ein paar weitere Dienste erweitern. Hier eine Liste, die man übernehmen kann:

http://www.blogsearch.google.de/ping/RPC2
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
http://rpc.pingomatic.com/
http://rpc.weblogs.com/RPC2
http://services.newsgator.com/ngws/xmlrpcping.aspx
http://ping.feedburner.com
http://www.blogpeople.net/servlet/weblogUpdates
http://api.my.yahoo.co.jp/RPC2
http://xmlrpc.bloggernetz.de/RPC2
http://rpc.weblogs.com/RPC2
http://rpc.weblogs.com/RPC2
http://www.blogpeople.net/servlet/weblogUpdates
http://xping.pubsub.com/ping
http://ping.blo.gs/
http://ping.fc2.com/
http://ping.blogs.yandex.ru/RPC2
http://rpc.twingly.com

Wie immer, wenn es so schön einfach klingt, hat auch diese Sache einen Haken. „Pingt“ man nämlich zu viel, dann wird man schnell als Ping-Spammer abgestraft. Mir kann das schnell passieren, weil ich oft mit dem Umbruch im fertigen Artikel nicht zufrieden bin. Nach ein paar Korrekturen ist man schon zum Spammer geworden, weil nach jeder Aktualisierung der Ping gesendet wird. Penetrante Wiederholungstäter werden dann irgendwann ignoriert.

Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen verwende ich mittlerweile in allen meinen Blogs das PlugIn MBP Ping Optimizer. Dabei lasse ich das automatische pingen i.d.R. ausgeschaltet und sende die Pings manuell. Automatisches pingen macht nur Sinn, wenn man gewisse Automatismen nutzt. Zum Beispiel wenn man Artikel vordatiert hat oder das Plugin WP Robot über Cron-Jobs ansteuert.

Ein weiterer Vorteil des Plugins besteht darin, dass man inaktive Dienste schnell aussortieren kann. Das kann nämlich ganz schön nervig sein, wenn WordPress über einen längeren Zeitraum versucht Dienste zu erreichen, die es gar nicht mehr gibt.

Das Plugin kann man hier herunterladen: Ping Dienste nutzen mit dem MBP Ping Optimizer
Man muss sich als Anwender registrieren aber dafür ist die kostenlose Version in den meisten Fällen völlig ausreichend.

Man kann einen Blog aber auch ganz klassisch bei einem der Ping Dienste anmelden, indem man auf der Homepage des Dienstes die URL eingibt. Diese Variante nutze ich auch immer wieder mal. Das ist so ein Trick aus dem Nähkästchen, den man eigentlich für sich behält. Warum? Weil es irgendwas zwischen genial und peinlich ist. Man kann eigentlich so ziemlich alles „Pingen“ und so die Aufnahme in die SERPs beschleunigen. Auf die Art kann man die Suchmaschinen auch dazu bringen, Backlinks auf anderen Seiten/Blogs zu registrieren. Das kann bei manchen Zeitgenossen durchaus zu Irritationen führen 🙂 und ich glaube, dass manche Mythen über Suchmaschinen auf diese Weise entstanden sind.

Fazit: Ping Dienste nutzen gehört zum bloggen wie Backlinks legen, intern verlinken und, ganz aktuell, Social Signals zu produzieren (Backlinks aus sozialen Netzwerken, siehe: WP Social SEO Booster). Heutzutage gilt aber auch: „Weniger ist mehr“. Da der Wert der Backlinks von Ping Diensten nicht sehr hoch ist, geht es vor allem darum schnell in die SERPs zu kommen und über die Kataloge der Ping Dienste zusätzlichen (kostenlosen) Traffic zu generieren. Übermässiges „pingen“ sollte man unbedingt vermeiden.

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